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Route 5 Die Tour der Erlebnisse, Sagen und Naturgewalten Startpunkt ist die reizende Innenstadt von Giengen an der Brenz. Lange Zeit war die Stadt das Zentrum des Stauferbesitzes im Brenztal. Weithin sichtbar ist das Wahrzeichen der Stadt, die Stadtkirche mit ihren beiden ungleichen Türmen. Der rot gedeckte Bläserturm stand ursprünglich frei und wurde erst beim Umbau der romanischen Pfeilerbasilika mit dieser verbunden. Seit dem Wiederaufbau nach dem Stadtbrand 1634 vereint sie Stilelemente, die bis ins 20. Jahrhundert reichen. Im Inneren der Kirche sind vor allem die Juqendstilorgel und die Grabplatten im Chor der Stadtkirche beachtenswert. In Brenz liegt auf einer leichten Anhöhe die romanische St.-Gallus- Kirche. Dieser sehenswerte Sakralbau ist ein hervorragendes Zeugnis schwäbischer Spätromantik. Der älteste Bauteil ist das Westwerk, das aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammt. Es stammt aus der Zeit, zu der Brenz als Teil der Mitgift Adelas von Vohburg an Kaiser Barbarossa fiel. Der Rechteckturm und die flankierenden Rund- türme lassen architektonische Anlehnungen an die Klosterkirche in Lorch erkennen. Langhaus, Chor und Apsiden stammen aus der zweiten Hälfte des 12.Jahrhunderts. Beachtenswert sind die Bogenfriese und die ebenso phantastischen wie geheimnisvollen Darstellungen von Tieren, Menschen und Fabelwesen an den Außenfronten. Die St.-Gallus-Kirche ist wahrscheinlich die älteste der sog. Schwäbischen Schmuckkirchen und Vorbild für andere beeindruckende romanische Kirchen- bauten wie die Johannis-Kirche in Schwäbisch Gmünd und die Basilika in Faurndau. Von Brenz aus geht es über Niederstotzingen weiter nach Oberstotzingen. Das 1608 erbaute Renaissance- Wasserschloss geht auf eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert zurück. Heute ist in den Gebäuden - inmitten ländlicher Idylle - ein Hotel untergebracht.
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