|
Fortsetzung Tour 4
In Neresheim befindet sich die "Krone" des Härtsfelds, das Kloster Neresheim. In seiner bewegten Vergangenheit musste es mehrfach Brand und Raub über sich ergehen lassen, bis Neresheim nach 500- jährigem Rechtsstreit 1764 reichsfrei wurde und damit auch Frieden in das Kloster einzog. Die weltberühmte Klosterkirche von Balthasar Neumann wurde zwischen 1750 und 1770 an Stelle des romanischen Vorgängerbaus errichtet. Beeindruckende Deckenfresken von Martin Knoller machen sie zu einem einzigartigen Kunstwerk. Ihre kunsthistorische Bedeutung lässt sich auch daran ermessen, dass sie auf dem 50-DM-Schein abgebildet wurde. Wieder in Nattheim führt der Weg über Oggenhausen zurück nach Heidenheim. Archäologische Funde belegen, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts erbaut wurde. Die staufische Stadtanlage mit ihrem Straßenmarkt ist in ihren wesentlichen Grundzügen unverändert erhalten. Doch auch die Römer haben Spuren hinterlassen: Das Museum im Römerbad zeigt mit imposanten Gebäudeüberresten aus der römischen Besatzungszeit, originalen Fundstücken und Nachbildungen einen Querschnitt durch die römische Vergangenheit Heidenheims. Die Route endet am Ausgangspunkt Schloss Hellenstein. Der Freizeitpark hinter dem Naturtheater, das seit über 75 Jahren Bühne für eigene Theaterproduktionen ist, beherbergt einen Wildtierpark mit 200 Hektar Tiergehegen, der als Ausklang zur Erholung einlädt.
|