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Route 4 Die Tour der Herscher, Ritter, Römer und Ruinen Die Route beginnt in Heidenheim am Schloss Hellenstein, das hoch über der Stadt thront. Die staufische Burg aus dem 11. Jahrhundert fiel im Jahre 1530 einer Brandkatastrophe zum Opfer. Sie wurde von den Herzögen von Württemberg als Schloss Hellenstein wieder aufgebaut. Im Schloss befindet sich ein Museum für Kutschen, Chaisen und Karren. Viele einstige Fortbewegungsmittel sind dort zu sehen: Die große Postkutsche fehlt ebenso wenig wie prunkvolle Barockschlitten und schwere Bierwagen oder schlichte Leiterwagen. Die Route führt nach Norden hinunter ins Tal. Auf der B 466 geht es ein kurzes Stück in Richtung Schwäbisch Gmünd und dann in Richtung Heubach durch das Steinheimer Becken, das durch einen Meteoriteneinschlag entstand (vgl. Route 4). Nach einigen Kilometern stößt der Weg auf die Straße der Staufer, die nach rechts in Richtung Zang führt. Die Strecke führt durch Zang, einen beschaulichen, gastlichen Ort hindurch und auf Königsbronn zu. Dort, unweit der Europäischen Wasserscheide, entspringt direkt neben dem barocken Rathaus die Brenz. Ihr Quellwasser tritt unter einer steil aufragenden Felswand hervor und sammelt sich in einem Becken, um sich dann durch das enge Tal nach Süden zur Donau zu winden. Der Weg zur Ruine Herwartstein führt am Rathaus vorbei und wenig später einen Weg steil den Berg hin- auf. Die Ruine liegt ganz oben im Wald versteckt mit Blick auf Königsbronn. Dank ihrer hervorragenden Lage konnte von hier der bequeme und deshalb wichtige Albübergang an einer besonders engen Stelle gesperrt werden. Der Burggraben stammt etwa aus dem 7. oder 8. Jahrhundert, die Burg selbst aus dem 12. Jahrhundert. Nachdem sie vielen Belagerungen getrotzt hatte, wurde sie später wahrscheinlich als Steinbruch benutzt und nach und nach abgetragen. Zurück in Königsbronn führt die Straße der Staufer auf der B 19 in Richtung Heidenheim. Nach Schnaitheim zweigt sie nach links ab und führt - unter der A 7 hindurch - auf Nattheim zu.
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